Wenn die Karnevalszeit startet, beobachten viele Unternehmen, Unternehmer und Dienstleister jedes Jahr dasselbe Muster: weniger Anfragen, schwankende Ergebnisse und ein spürbarer Dämpfer in der Nachfrage. Das ist kein Zeichen dafür, dass Ihre Strategie „plötzlich nicht mehr funktioniert“ – sondern häufig ein saisonaler Effekt. Besonders in Regionen und Städten, die für Karneval bekannt sind (z. B. Köln, Düsseldorf, Bonn, Mainz oder Koblenz), kann sich das deutlich stärker zeigen.
Ich kann das als Selbstständiger im Rhein-Ruhr-Gebiet sehr gut nachvollziehen, weil ich viele Kunden aus der Region betreue. Und gerade dann sieht man in Google Ads (SEA) und Meta Ads (Facebook/Instagram) oft typische Veränderungen, die sich direkt auf Leads, CTR und Kosten auswirken.
Wichtig vorweg: Karneval ist ein Nachfrage-Shift – kein Kampagnen-Defekt.
Wenn Ihre Kampagnen vor Karneval gut liefen, ist ein kurzfristiger Dip meist normal. Wer jetzt hektisch alles pausiert, nimmt sich oft genau die Kontinuität, die für stabile Ergebnisse in SEA und Meta Ads entscheidend ist.
Karneval ist bei vielen Menschen nicht nur ein Wochenende – es ist eine Phase. Termine, Feiern, Urlaub, private Verpflichtungen: Die Aufmerksamkeit verschiebt sich. Das beeinflusst den kompletten Marketing-Funnel: weniger Fokus, weniger Kaufbereitschaft, weniger „ich fülle jetzt ein Formular aus“.
Typische Effekte in Google Ads (SEA)
Typische Effekte in Meta Ads
Die wichtigste Regel: Nicht wegen eines kurzen Zeitfensters eine gut laufende Struktur zerstören. Gerade bei Meta Ads kann ein komplettes Pausieren dafür sorgen, dass Lernphasen/Signale verloren gehen und Sie nach Karneval wieder Zeit (und Budget) benötigen, um auf das alte Niveau zu kommen.
Empfehlung aus der Praxis: So gehen Sie strategisch vor
In Google Ads (SEA) ist der Vorteil: Sie können sehr datengetrieben reagieren, ohne die gesamte Kampagne zu „resetten“. Ziel ist, Budget und Ausspielung kontrolliert zu halten, während Sie die Qualität der Klicks schützen.
Schnelle Checks
Smartes Budget-Handling
Bei Meta Ads ist Kontinuität besonders wertvoll. Wenn Kampagnen gut laufen, sollte man sie in der Regel weiterlaufen lassen und eher gezielt nachjustieren: Zielgruppen, Creatives, Retargeting und Angebotsschärfe.
Meta Ads Fokus: „Warm“ schlagen statt „Breit streuen“
Gerade in Phasen mit geringerer Kaufbereitschaft (Karneval, Weihnachten usw.) ist eine verkaufsstarke Webseite noch wichtiger. Denn wenn weniger „kaufbereite“ Nutzer unterwegs sind, müssen diejenigen, die klicken, umso besser abgeholt werden: klare Struktur, Vertrauen, Beweise, schnelle Ladezeit, mobile Optimierung. Kurz: Webdesign entscheidet, ob aus Klicks Leads werden.
Kernbotschaft: Nicht stoppen, sondern sauber steuern.
Weniger Anfragen in der Karnevalszeit sind normal – besonders in Karnevalsregionen wie Köln und Düsseldorf. Statt Kampagnen hektisch auszuschalten, ist es meist sinnvoller, gut laufende Google Ads- und Meta Ads-Kampagnen stabil weiterlaufen zu lassen, gezielt zu optimieren und (wenn nötig) das Budget moderat anzupassen.
Wer die Saison versteht, reagiert professionell: Daten prüfen, Streuverlust reduzieren, Retargeting stärken und die eigene Webseite so aufstellen, dass sie auch bei schwankender Nachfrage zuverlässig konvertiert.