16.02.2026

Saisonale Schwankungen im Marketing

Wie Sie als Unternehmer oder Selbstständiger richtig mit Saisonalen Schwankungen umgehen und was diese für SEA (Google Ads & Meta Ads) bedeuten

Julian Jäckel
Spezialist für Webdesign und Neukundengewinnung

Saisonale Schwankungen sind im Online Marketing völlig normal – und trotzdem eine der häufigsten Ursachen, warum Unternehmen glauben, ihre Google Ads (SEA), Meta Ads (Facebook Ads / Instagram Ads) oder sogar ihr SEO „funktionieren plötzlich nicht mehr“. In Wahrheit hat sich häufig nicht die Kampagne verändert, sondern das Verhalten der Menschen: Feiertage, Ferien, Wetter, Events, Jahresendspurt oder Urlaubszeit verschieben Aufmerksamkeit, Kaufbereitschaft und Entscheidungsprozesse.

Aus Sicht einer professionellen Marketing-Agentur gilt: Wer saisonale Muster versteht, kann SEA, Meta Ads und SEO planbar steuern. Wer sie ignoriert, reagiert hektisch (Budget stop/start, Kampagnen pausieren, Strategie täglich ändern) – und verliert genau dadurch Performance, Daten, Lernphasen, Stabilität und am Ende Leads.

Leitprinzip im Performance Marketing: Saison ist kein Fehler – Saison ist ein Plan.

Gute Kampagnenführung bedeutet: saisonale Phasen im Kalender antizipieren, Budgets kontrolliert steuern, Creatives & Anzeigentexte rechtzeitig anpassen, Tracking sauber halten und die Landingpage (Webdesign, Conversion-Optimierung) so aufstellen, dass auch in schwächeren Phasen Anfragen entstehen.

Warum saisonale Schwankungen Google Ads, Meta Ads und SEO beeinflussen

Saisonale Schwankungen wirken auf Nachfrage und Aufmerksamkeit – und damit direkt auf Ihre KPIs: Impressionen, CTR, CPC, CPM, Conversion Rate, CPA (Cost per Acquisition) und Lead-Qualität. Manche Branchen sind extrem saisonal (z. B. Freizeit, Tourismus, Events), andere weniger – aber fast jede Branche spürt Weihnachten, Ferien, extreme Wetterphasen oder große regionale Events.

Typische Effekte in Google Ads (SEA)

  • Suchvolumen sinkt oder verschiebt sich (andere Suchintention)
  • CTR fällt, weil Nutzer weniger entscheidungsbereit sind
  • CPC steigt bei mehr Wettbewerb um weniger Nachfrage
  • Conversion Rate schwankt (mehr Info-Klicks, weniger Abschluss)
  • mehr irrelevante Suchbegriffe → Negative Keywords werden wichtiger

Typische Effekte in Meta Ads (Facebook/Instagram)

  • Aufmerksamkeit sinkt: mehr Scrollen, weniger Entscheidungen
  • CPM/CPR schwanken je nach Saison & Werbedruck
  • Creatives ermüden schneller → CTR sinkt
  • kalte Zielgruppen reagieren schwächer, Retargeting oft stabiler
  • Lead-Qualität variiert stärker (mehr „unverbindliche“ Anfragen)

Typische Effekte im SEO

  • Suchanfragen schwanken (z. B. Ferien/Feiertage)
  • CTR in den SERPs ändert sich durch saisonale Konkurrenz/News
  • „Entscheider“-Traffic sinkt, Info-Content gewinnt
  • Gute Content-Planung nutzt saisonale Peaks gezielt

Jahres-Timeline: Typische Marketing-Phasen mit Performance-Schwankungen

Unten sehen Sie eine praxistaugliche Timeline, wie sie viele professionelle Werbeagenturen und Performance-Marketing-Agenturen nutzen. Sie ist bewusst nicht „akademisch“, sondern operativ: Welche Phase kommt wann – und was bedeutet das für Google Ads, Meta Ads, SEO und Webdesign?

Scrollen Sie horizontal (oder am Desktop einfach ziehen) – jede Karte ist eine typische Saisonphase.

Januar – Reset & Neustart

Q1

Nach Weihnachten und Silvester „sortieren“ viele Menschen sich neu. Je nach Branche: Neustart-Peak oder Zurückhaltung.

  • SEA: Suchintention neu kalibrieren
  • Meta Ads: Creatives/Angles aktualisieren
  • SEO: Content-Plan fürs Jahr bauen

Februar/März – Karneval & Fasching

Q1

In Karnevalsregionen sinken oft Anfragen: Menschen haben anderes im Kopf, Kaufbereitschaft sinkt.

  • Google Ads: nicht panisch pausieren
  • Meta Ads: Retargeting stabil halten
  • Webdesign: klare Botschaften gewinnen

März/April – Ostern & Osterferien

Q2

Feiertage & Ferien bedeuten: weniger Business-Fokus, schwankende Conversions.

  • SEA: Suchbegriffe prüfen
  • Meta: kürzere Funnels/Lead-Formulare
  • SEO: Evergreen-Content stabilisiert

Mai/Juni – Feiertage & Brückentage

Q2

Viele freie Tage: Entscheidungszyklen werden länger, Teams sind im Urlaub, weniger Abschlussdruck.

  • Google Ads: Budget moderat steuern
  • Meta Ads: Creatives rotieren
  • Landingpage: Trust-Elemente stärken

Juli/August – Sommerferien & Hitze

Q3

Klassischer Nachfrage-Dip: Urlaub, weniger Termine, weniger Entscheidungen. Gleichzeitig: gute Phase für Systemarbeit.

  • SEA: Top-Keywords priorisieren
  • Meta: Retargeting & warm Audiences
  • SEO/Webdesign: Content & Pages verbessern

September/Oktober – Back to Business

Q4

Viele Zielgruppen sind wieder im Arbeitsmodus. Häufig ein Performance-Peak in SEA und stabilere Conversions.

  • Google Ads: skalieren statt resetten
  • Meta Ads: neue Creatives + Angebote testen
  • SEO: Content für Q4 vorbereiten

November – Black Week & Jahresendspurt

Q4

Je nach Branche: hoher Werbedruck, höhere CPC/CPM. Dienstleister spüren Jahresendspurt, E-Commerce Black Week.

  • SEA: Struktur & Matchtypes sauber
  • Meta: Angebot/Hook präzise
  • Webdesign: Conversion-Elemente polieren

Dezember – Weihnachten & Silvester

Q4

Viele Entscheidungen ruhen. Nachfrage sinkt in vielen B2B-Dienstleistungen, Fokus liegt privat. Retargeting bleibt wertvoll.

  • Google Ads: Budgets kontrollieren
  • Meta Ads: warmes Publikum ansprechen
  • SEO: Q1-Themen vorbereiten

Hinweis: Die konkrete Ausprägung hängt von Branche, Angebot, Preispunkt und Zielgruppe ab. Aber als Agentur-Framework ist diese Timeline extrem zuverlässig.

Was professionelle Agenturen in schwachen Phasen wirklich tun (Google Ads, Meta Ads, SEO)

In schwächeren Phasen geht es nicht darum, „irgendwas“ zu verändern – sondern die richtigen Hebel zu nutzen. In der Praxis unterscheiden wir drei Ebenen: Traffic (SEA/Meta/SEO), Conversion (Landingpage/Webdesign) und Qualität (Zielgruppe/Offer/Lead-Filter). Genau diese Systematik verhindert, dass Ihr Budget in bezahlten Werbeanzeigen verpufft.

1) SEA-Optimierung (Google Ads)

  • Suchbegriffe prüfen & Negative Keywords ergänzen
  • Budget auf Top-Keywords und Top-Services konzentrieren
  • Anzeigentexte schärfen (Nutzen, Ergebnis, Vertrauen)
  • Standort-/Zeit-Adjustments: wo und wann konvertiert es wirklich?
  • Gebotsstrategien nicht täglich wechseln (Stabilität)

2) Meta Ads Stabilität (Facebook/Instagram)

  • Retargeting stärken (Website-Besucher, Engagement, Video-Viewer)
  • Creatives rotieren (CTR sinkt oft durch Ad Fatigue)
  • Lead-Formulare vereinfachen & Qualifizierungsfragen gezielt einsetzen
  • Budget moderat steuern statt „aus/an“ (Lernphasen schützen)
  • Funnel-Denke: Awareness → Consideration → Conversion

3) SEO als Stabilitätsanker

  • Evergreen-Content aufbauen (Grundlagen, FAQs, Leistungen)
  • Saison-Themen früh veröffentlichen (Indexierung braucht Zeit)
  • Interne Verlinkung & Struktur stärken (Topic Cluster)
  • Snippet/CTR-Optimierung (Titles/Descriptions, Strukturierte Daten)
  • SEO + SEA: organisch stabil, Ads skalieren gezielt

Webdesign in saisonalen Phasen: Warum Landingpages über den ROI entscheiden

In schwachen Saisonphasen ist weniger Nachfrage im Markt. Genau dann zählt Ihre Conversion Rate doppelt: Wenn weniger Menschen klicken, muss die Landingpage (Webdesign) mehr aus jedem Klick herausholen. Das ist der Punkt, an dem eine Top-Marketing-Agentur nicht nur Ads optimiert, sondern das gesamte System: Offer, Funnel, Copy, Trust und UX.

Conversion-Check: Diese Elemente müssen sitzen

Vertrauen

Bewertungen, Referenzen, Case Studies, klare Prozesse, echte Bilder statt Stock.

Klarheit

In 5 Sekunden klar: Was ist das Angebot? Für wen? Welcher Nutzen? Nächster Schritt?

Performance

Mobile-First, Ladezeit, saubere Struktur, Tracking (Conversions) und reibungslose Formulare.

Message Match

Anzeige und Landingpage müssen exakt zusammenpassen (Keyword/Angebot/Versprechen).

Agentur-Planung: So machen Sie saisonale Schwankungen beherrschbar

Eine saubere Jahresplanung im Performance Marketing kombiniert drei Dinge: 1) Erwartungsmanagement (es gibt Dips), 2) Kampagnen-Architektur (stabil & skalierbar), 3) schnelle Hebel (Budgetsteuerung, Retargeting, Creatives, SEO-Content, Landingpage-Optimierung). So bleiben Sie handlungsfähig, ohne jedes Mal neu anzufangen.

Kurz-Checkliste (operativ): Wenn Performance kurzfristig einbricht

  1. Kalender prüfen: Feiertage, Ferien, Wetter, regionale Events?
  2. Tracking prüfen: Conversion-Tag, Pixel, Consent, Formular, Analytics.
  3. SEA: Suchbegriffe & Negative Keywords, CPC/CTR-Shift, Budget-Fokus.
  4. Meta Ads: Creative Fatigue, Audience-Split, Retargeting-Anteil erhöhen.
  5. Landingpage/Webdesign: Message Match, Trust, UX, Ladezeit.
  6. Reaktion: moderat steuern statt radikal pausieren.

FAQ: Saisonale Schwankungen in Google Ads, Meta Ads und SEO

Sollte man Kampagnen in schwachen Phasen pausieren?

In der Regel: nein. Bei Meta Ads kann Pausieren Lernphasen zerstören. Besser ist häufig eine moderate Budgetsteuerung, Fokus auf Retargeting und Optimierung der Landingpage. Wenn Budget extrem knapp ist, reduziert man kontrolliert statt „aus/an“.

Wie erkenne ich saisonale Effekte vs. echte Probleme?

Saisonale Effekte erkennt man oft an zeitgleichen Mustern: Feiertage/Ferien/Wetter, branchenweite Signale, und daran, dass mehrere Kanäle gleichzeitig schwanken (Google Ads, Meta Ads, SEO). Echte Probleme sind häufig Tracking-Ausfälle, Landingpage-Fehler, falsche Ausspielung oder ein Creative-/Offer-Problem.

Welche Rolle spielt SEO bei saisonalen Schwankungen?

SEO stabilisiert, weil Sie nicht ausschließlich von bezahlten Werbeanzeigen abhängen. Gleichzeitig können Sie saisonale Content-Peaks (z. B. vor Ferien/Feiertagen) gezielt vorbereiten. In Kombination mit SEA (Google Ads) entsteht ein besonders robustes System.

Fazit: Wer saisonal plant, gewinnt langfristig – in SEA, Meta Ads und SEO

Saisonale Schwankungen gehören zu Google Ads, Meta Ads, SEA und SEO wie Budget und Tracking. Entscheidend ist nicht, ob es Dips gibt – sondern ob Sie sie professionell managen: mit stabiler Kampagnenstruktur, sauberer Budgetsteuerung, starken Creatives, klarer Funnel-Logik und einer Landingpage, die durch gutes Webdesign und Conversion-Optimierung aus jedem Klick das Maximum herausholt.

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