Der Google Tag Manager (kurz: GTM) ist eines der wichtigsten Tools, wenn du Google Ads, Conversion Tracking, Remarketing und sauberes Tracking professionell aufsetzen willst. In diesem aktuellen Tutorial 2026 zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du den Google Tag Manager einrichtest, wie du den GTM korrekt in deine Webseite einbaust und warum der Google Tag Manager die Basis für zuverlässiges Google Ads Tracking ist.
Wichtig vorab: Der Google Tag Manager ist kein „Tracking“ an sich – sondern die Schaltzentrale dafür.
Du verwaltest im Google Tag Manager deine Tags (z. B. Google Ads Conversion Tag, Remarketing Tag, Analytics), deine Trigger (wann etwas feuert) und Variablen (welche Infos übergeben werden) zentral – statt überall Code in die Webseite zu kleben.
1) Was ist der Google Tag Manager?
Definition, Grundprinzip und wofür der GTM da ist.
2) Warum brauchst du GTM für Google Ads?
Google Ads Conversion Tracking, Remarketing, saubere Struktur.
3) Voraussetzungen & Vorbereitung
Was du brauchst, bevor du den Google Tag Manager einrichtest.
4) Schritt-für-Schritt: GTM einrichten
Konto, Container, Domain, Code einbauen, testen, veröffentlichen.
5) Häufige Fehler (2026)
Die typischen Stolpersteine beim Google Tag Manager Setup.
Der Google Tag Manager ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem du Tracking-Codes („Tags“) zentral verwalten kannst. Statt in deiner Webseite an zehn Stellen verschiedene Skripte einzubauen, pflegst du sie im Google Tag Manager an einem Ort. Der GTM entscheidet dann, wann ein Tag ausgelöst wird (Trigger) und welche Daten dabei übergeben werden (Variablen).
So kannst du dir den Google Tag Manager vorstellen:
Wenn du Google Ads schaltest, brauchst du in der Regel ein sauberes Conversion Tracking. Ohne Conversion Tracking optimierst du nach Klicks. Mit Conversion Tracking optimierst du nach Ergebnissen wie Anfragen, Leads, Terminbuchungen oder Käufen. Der Google Tag Manager ist dafür in der Praxis der Standard, weil du Google Ads Tags sauber und kontrolliert einbauen kannst.
Google Ads Conversion Tracking
Du misst, welche Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen und Keywords wirklich Conversions bringen – statt nur Traffic.
Remarketing / Retargeting
Du kannst Zielgruppen aufbauen (Website-Besucher, Nutzer bestimmter Seiten, Button-Klicks) – wichtig für Meta Ads und Google Ads.
Struktur & Kontrolle
Vorschau/Debug, Versionen und eine saubere Tag-Struktur helfen, Tracking-Fehler zu vermeiden.
Jetzt gehen wir den Prozess durch, wie du den Google Tag Manager einrichtest – von der Anmeldung bis zur Veröffentlichung. Wichtig: Der Ablauf ist bewusst so geschrieben, dass du ihn 1:1 nachmachen kannst.
Link: Google Tag Manager öffnen
Gehe auf: https://tagmanager.google.com/
Schritt 1: Mit deinem Google Konto anmelden
Öffne den Google Tag Manager und melde dich mit deinem Google Konto an (Gmail oder Google Workspace). Danach landest du im GTM-Dashboard.
Schritt 2: Neues Konto erstellen
Klicke auf „Konto erstellen“. Gib einen Kontonamen ein (z. B. Firmenname). Wähle als Land dein Land aus. Das Konto ist die oberste Ebene, unter der du später einen oder mehrere Container verwaltest.
Schritt 3: Container anlegen (deine Domain / Webseite)
Im gleichen Schritt (oder direkt danach) legst du den Container an. Der Container gehört zu einer конкретen Webseite. Als Container-Name kannst du z. B. deine Domain eintragen (z. B. deine-domain.de).
Schritt 4: Zielplattform auswählen
Wähle die Plattform, auf der du den Google Tag Manager nutzen willst. In den meisten Fällen ist das Web (also deine Webseite). Danach bestätigst du die Erstellung.
Schritt 5: GTM-Code kopieren (Container Snippet)
Nach dem Anlegen zeigt dir der Google Tag Manager zwei Code-Snippets an: eins gehört in den <head>-Bereich, eins direkt nach dem öffnenden <body>. Kopiere beide Codes (oder speichere sie dir zwischen).
Schritt 6: GTM in die Webseite einbauen
Baue das Head-Snippet in den Head deiner Webseite ein und das Body-Snippet direkt nach dem öffnenden Body-Tag. Je nach System machst du das im Template, in den globalen Einstellungen oder im Header-Bereich deiner Webseite.
Schritt 7: Installation testen (Vorschau/Debug)
Nutze im Google Tag Manager den Vorschau-Modus (Preview/Debug), gib deine Domain ein und prüfe, ob der Container erkannt wird. So stellst du sicher, dass der Google Tag Manager wirklich lädt.
Schritt 8: Änderungen veröffentlichen
Wenn der Container korrekt lädt, kannst du im Google Tag Manager deine erste Version veröffentlichen. Ab dann ist der GTM live und du kannst mit Google Ads Conversion Tracking, Remarketing und weiteren Tags arbeiten.
Damit dein Google Tag Manager Setup sauber läuft, solltest du diese typischen Fehler kennen. Gerade beim Start passieren sie extrem häufig – und führen dann zu „Tracking funktioniert nicht“, obwohl das Problem simpel ist.
GTM-Code an der falschen Stelle
Der Head-Code gehört in den Head, der Body-Code direkt nach das öffnende Body-Tag. Wenn das vertauscht ist, kann der Google Tag Manager instabil laufen.
Mehrere Container gleichzeitig
Wenn du aus Versehen mehrere GTM-Container einbaust, wird das Tracking schnell unzuverlässig. Prüfe, dass nur ein Google Tag Manager Container aktiv ist.
Nicht veröffentlicht
Änderungen im GTM sind erst live, wenn du sie veröffentlicht hast. Vorschau ist nur Testmodus.
Consent/Cookie-Banner ignoriert
In 2026 ist Consent häufig entscheidend: Wenn Einwilligungen fehlen, können Google Ads Conversion Daten unvollständig sein. Das ist nicht immer ein GTM-Fehler, sondern oft ein Consent-Thema.
Fazit: Mit einem sauberen Google Tag Manager Setup wird Tracking erst wirklich skalierbar
Wenn der Google Tag Manager korrekt eingerichtet ist, hast du die Grundlage, um professionelles Google Ads Tracking, Conversion Tracking, Remarketing und saubere Mess-Strukturen aufzubauen. Genau das macht es möglich, Google Ads nicht nach Klicks, sondern nach Ergebnissen zu optimieren.