Wenn du als lokaler Dienstleister mehr Anfragen gewinnen willst, stehen fast immer zwei Kanäle im Raum: Google Ads und Meta Ads (Facebook & Instagram). Beide können sehr gut funktionieren – aber sie funktionieren auf unterschiedliche Art. In diesem Blog bekommst du eine klare, verständliche Entscheidungshilfe, wann welcher Kanal besser passt und wie du ihn sinnvoll einsetzt.
Kurzfazit vorweg: Google Ads holt Menschen ab, die jetzt aktiv suchen. Meta Ads erreicht Menschen, die du erst überzeugen musst.
Wenn du schnell planbare Anfragen willst, ist Google Ads oft der schnellere Einstieg. Wenn du skalieren willst oder Nachfrage erst „wach machen“ musst, ist Meta Ads extrem stark – vor allem mit gutem Angebot & Creatives.
1) Der Kern-Unterschied
Suchintent vs. Aufmerksamkeit.
2) Wann Google Ads besser ist
Wenn Menschen aktiv suchen.
3) Wann Meta Ads besser ist
Wenn du Nachfrage erzeugst.
4) Entscheidung in 60 Sekunden
Welche Wahl passt zu dir?
Der wichtigste Unterschied ist ganz einfach:
Google Ads = „Ich suche das jetzt“
Du erreichst Menschen, die aktiv nach einer Lösung suchen. Sie haben ein Problem und wollen jemanden finden, der es löst.
Meta Ads = „Ich hab das gerade nicht gesucht – aber es interessiert mich“
Du erreichst Menschen in ihrem Feed. Sie sind nicht aktiv am Suchen, aber du kannst Interesse wecken und sie überzeugen.
Für lokale Dienstleister heißt das: Google Ads ist oft „direkter“, Meta Ads ist oft „skalierbarer“ – wenn das Angebot passt und die Werbung gut ist.
Google Ads ist besonders stark, wenn Menschen deine Leistung bereits kennen und aktiv danach suchen. Typisch für viele lokale Services: „… in der Nähe“, „… [Stadt]“, „… Termin“, „… Kosten“.
Google Ads passt gut, wenn…
Wichtig: Bei Google Ads zahlst du pro Klick. Deshalb muss die Anzeige ehrlich sein und die Landingpage muss konvertieren. Wenn Anzeige und Webseite nicht zusammenpassen, wird Google Ads teuer.
Meta Ads ist besonders stark, wenn du Aufmerksamkeit erzeugen musst, weil Menschen nicht aktiv danach suchen oder weil du dich klarer positionieren willst als deine Konkurrenz. Hier geht es mehr um Creative (Bild/Video), Hook (Einstieg) und Angebot.
Meta Ads passt gut, wenn…
Wichtig: Meta Ads ist keine „einmal sehen, sofort kaufen“-Welt. Viele Menschen brauchen mehrere Kontakte. Deshalb ist Konsistenz wichtig: gute Creatives, klare Botschaft, und ein Funnel, der das Interesse sauber zur Anfrage führt.
Das ist der Punkt, den viele unterschätzen: Beide Kanäle können dir Traffic bringen – aber die Webseite entscheidet, ob daraus Anfragen werden. Wenn deine Landingpage schwach ist, zahlst du für Klicks, die nicht konvertieren.
Was eine Landingpage leisten muss
Was du tracken solltest
Wähle Google Ads, wenn du:
Wähle Meta Ads, wenn du:
Für viele lokale Dienstleister ist die stärkste Kombi: Google Ads für direkte Suchanfragen + Meta Ads für Reichweite, Vertrauen und Retargeting. So holst du Menschen ab, die bereits suchen – und baust gleichzeitig eine Präsenz auf, die langfristig günstiger wird.
Merksatz: Google Ads = Nachfrage abgreifen. Meta Ads = Nachfrage erzeugen und Vertrauen aufbauen. Website = aus Klicks werden Anfragen.